skike-Techniken

  • Übersicht: skike Techniken

    Beim skike Point Dübener Heide erkläre ich Dir die unterschiedlichen skike-Techniken: Siitonen-Schritt, Armschwung-, Führarm-, Diagonal und 1:1-Technik.

    Siitonen-Schritt

    Der Halbschlittschuhschritt , auch Siitonen-Schritt genannt, ist eine einseitige Bewegungsform, da immer nur von einem Bein abgestoßen wird. Jeder Beinabstoß wird von einem Doppelstockschub unterstützt. Da der Abstoß immer vom selben Bein ausgeführt wird, sollte man bei dieser einseitigen Bewegung rechtzeitig und regelmäßig die Seite wechseln. Die muskuläre Belastung ist daher bei diesem Schritt sehr hoch.

    Er wird hauptsächlich im flachen oder auch leicht steigendem Gelände angewandt, findet aber in der heutzutage speziell als Lernhilfe Anwendung.

     

    Armschwungtechnik

    Beim Skating 2:1 mit aktivem Armschwung werden zwei Beinabstöße mit einem Doppelstockschub mit aktivem Nach-vorne-Schwingen der Arme kombiniert. Der Belastungswechsel erfolgt nach dem Stockeinsatz. Da der Doppelstockschub immer nur mit einem Bein zusammenarbeitet, muß regelmäßig die Seite gewechselt werden, damit die Muskulatur gleichmäßig belastet und trainiert wird.

    Das Anwendungsgebiet dieser Technik liegt überwiegend in der Ebene oder im leicht ansteigenden Gelände. Sie sieht sehr elegant und ästhetisch aus, benötigt aber eine große Kraft- und Ausdauerfähigkeit. Sie ist eine der schnellsten Skating-Techniken.

     

     

    Führarmtechnik

    Wie bei der Armschwungtechnik erfolgt der Armabstoß nur bei jedem zweiten Beinabstoß. Der Unterschied zur Armschwungtechnik ist ein seitliches Anfallen auf den Skike aus einer aufrechten Körperhaltung heraus. Der so genannte Führarm wird stärker eingesetzt als der andere Arm, daher auch die Bezeichnung Führarmtechnik. Ein regelmäßiger Belastungswechsel beim Stockeinsatz ist erforderlich, um einseitige muskuläre Ausprägungen und lokale Ermüdungen zu vermeiden. 

    Das Anwendungsgebiet liegt je nach konditionellen Voraussetzungen und Bodenverhältnissen in der Ebene bis hin zu steilen Anstiegen. Die Technik wird ausgeführt, um sich in Bewegung zu setzen bzw. Geschwindigkeit aufzunehmen.

     

     

    Diagonaltechnik

    Diese Technik ist dem normalen Laufen nachempfunden und zu vergleichen mit dem Stockeinsatz beim Nordic Walking, d.h. ein Arm wird gleichzeitig mit dem gegenüberliegenden Skike nach vorne geführt. Durch den aktiven Einsatz des Armes bei jedem Beinabdruck ist es möglich, sich Schub für Schub den Berg hochzuziehen, ohne dabei einen aktiven Armschwung auszuführen.

    Die Diagonaltechnik wird vor allem im steilen bis sehr steilem Gelände angewandt, sie ist vergleichbar mit dem Grätenschritt im Skilanglauf. 

     

     

    1:1 Technik

    Im Gegensatz zur Technik 1:2 mit aktivem Armschwung wird bei der 1:1 Technik jeder Beinabstoß mit einem Doppelstockschub unterstützt. Hierbei ist vor allem ein gutes Gleichgewicht und ein sicheres Einbeingleiten Voraussetzung. Allerdings verlangt die relativ hohe Bewegungsfrequenz neben den koordinativen Fähigkeiten auch eine gute Kondition. Bei dieser Technik sind die Anforderungen an die linke und rechte Körperhälfte in etwa gleich groß.

    Das Anwendungsgebiet dieser Technik liegt überwiegend im flachen und leicht steigenden Gelände, je nach Kondition und Gleitgeschwindigkeit auch im steileren Gelände. Je länger es gelingt, auf einem Bein zu gleiten, umso einfacher und rhythmischer gelingt diese Fahrform.